Mit  der automatisierten Bereinigung von Personenverbünden bietet emagixx Sparkassen eine weitere Möglichkeit, Daten DSGVO-konform zu bevorraten und gleichzeitig hausinterne Ressourcen zu schonen.

Sparkassen stehen vor einer besonderen Herausforderung: wenn eine Person einem Verbund (z.B. Familienverbund, Eheleuteverbund etc.) angehört, greift die vom operativen System angebotene automatische Löschung des Datensatzes nach Beendigung der Geschäftsbeziehung nicht. Damit steigt das Risiko, dass Personendaten von inaktiven Kunden länger als gesetzlich vorgesehen im Datenbestand verbleiben.

Als Abhilfe erhalten Sparkassen deshalb von ihrem gemeinsamen Rechenzentrum, der Finanz Informatik, eine Liste mit möglicherweise betroffenen Datensätzen. Erste Praxiserfahrungen zeigen allerdings, dass ein automatischen Löschen auf Grundlage dieser Liste nicht möglich ist. Bei häufig mehreren zehntausend betroffenen Datensätzen ist für die meisten Sparkassen eine manuelle Überprüfung aber ebenfalls keine Alternative, da die hierfür benötigten Ressourcen fehlen.

emagixx bietet deshalb ab sofort das Dienstleistungsprodukt Verbundbereinigung an, das auf der seit 20 Jahren im Sparkassenmarkt angebotenen Prüfsoftware enfoxx basiert. Zu einem Festpreis werden hierbei mit Hilfe eines praxiserprobten Regelwerks alle Personen ohne Löschkennzeichen hinsichtlich ihrer Zugehörigkeit zu verschiedenen Verbünde untersucht. Nicht mehr benötigte Verbünde werden so sicher identifiziert und größtenteils automatisiert gelöscht. Die in OSPlus hinterlegten Mechanismen zur automatischen Erkennung und Löschung von Personen ohne Geschäftsbeziehungen können nachfolgende wieder greifen. Die vom Rechenzentrum zur Verfügung gestellte Liste der manuell zu überprüfenden Fälle wird durch die Dienstleistung deutlich gekürzt und die Ressourcen der Sparkasse geschont.

 

 

 

Sparkassen haben ab sofort die Möglichkeit, kostengünstig zu überprüfen, ob die notwendigen Einwilligungserklärungen zur Kundenansprache vorliegen.

Auch für Sparkassen gilt laut DSGVO: bis auf einige wenige Ausnahmen ist das Vorhandensein einer unterschriebenen Einwilligungserklärung zur Kundenansprache zwingend notwendig. Deshalb werden die entsprechenden Dokumente archiviert und ihr Vorhandensein im operativen System vermerkt. Nicht nur bei der Eingabe, sondern auch technisch bedingt, kann es in diesem Prozess zu Fehlern kommen. Die Folge ist, dass die notwendigen Dokumente trotz Eintrag im operativen System nicht vorliegen oder ein Werbeauschluss keine Berücksichtigung findet. Eine werbliche Ansprache ohne Einwilligungserklärung lässt sich damit nicht mehr sicher ausschließen. Dies stellt nicht nur einen Verstoß gegen die DSGVO dar, sondern kann aufgrund des gestiegenen Bewusstseins der Betroffenen auch zu sehr unangenehmen Kundengesprächen oder gar zur Beendigung der Kundenbeziehung führen.

Um diese Situation gar nicht erst eintreten zu lassen, bietet emagixx ab sofort das kostengünstige Dienstleistungsprodukt Kundeneinwilligung an. Innerhalb von ein bis zwei Tagen erfolgt hierbei mit Hilfe der emagixx Prüfsoftware und spezieller, praxiserprobter Prüfregeln ein automatischer Abgleich zwischen den jeweiligen Kundeneinwilligungsfeldern und den dazugehörigen Einträgen im Archiv. Parallel wird untersucht, ob ein Werbeausschlusskennzeichen vorliegt. Alle gefundenen Auffälligkeiten werden statistisch aufbereitet und in Änderungslisten vermerkt, die der Sparkasse zur maschinellen oder manuellen Weiterverarbeitung zur Verfügung gestellt werden.

Kundeneinwilligung wird zu einem besonders günstigen Preis angeboten, so dass auch kleinere Sparkassen die Möglichkeit haben, ihre Kundenansprache wirkungsvoll abzusichern.

 

 

 

 

Thomas Breitkreuz, Geschäftsführer der emagixx GmbH, stand der gi-Geldinstitute-Redaktion am Rande des FI-Forums für ein kurzes Hintergrundinterview zur Verfügung und erläuterte, auf welche Weise die präsentierten softwaregestützten Dienstleistungen, konkrete Datenqualitätsprobleme der Sparkassen lösen, ohne die vielerorts ohnehin angespannte Ressourcensituation weiter zu belasten. Das Interview wurde in Ausgabe 6/2018 von gi Geldinstitute veröffentlicht. Hier geht es zum Artikel.

 

 

 

 

DSGVO Betroffenenauskunft. Bei der Diskussion um die DSGVO stehen häufig die deutlich verschärften Haftungsrisiken im Zentrum. Weniger Beachtung erfährt die
Tatsache, dass das Recht auf Auskunft über gespeicherte personenbezogene Daten deutlich gestärkt wurde.

Die hieraus resultierenden Gefahren und unsere schnell durchführbare Lösung Personenmerkmale stellen wir in einem Artikel im FI Forum Special von gi Geldinstitute vor.
Hier geht es zum Artikel.

 

 

 

 

emagixx präsentiert auf dem diesjährigen FI-Forum (20. bis 22. November) die Dienstleistungen Reorganisation, Personenmerkmale und DQ-Familienverbünde. Sie adressieren die Themenbereiche DSGVO, Betroffenenauskunft sowie gute Datenbasis für die Kundensegmentierung.

Die Dienstleistungen Reorganisation und Personenmerkmale helfen Sparkassen, die durch die DSGVO verschärften Datenschutzanforderungen, ressourcensparend zu erfüllen. So werden durch "Reorganisation" Kundendaten noch rechtzeitig der Löschung zuzuführen, selbst wenn ein automatisches Setzen des Löschkennzeichens durch das operative System OSPlus aufgrund löschverhindernder Merkmale nicht möglich ist. Mit "Personenmerkmale" ist es möglich, am Kunden gespeicherte Freitextfelder auf unerlaubte Begriffe (Krankheiten, Religionszugehörigkeiten etc.) hin zu durchsuchen und Funde automatisch zu löschen. Image- und Haftungsrisiken durch die zukünftig automatisch generierte Betroffenenauskunft werden hierdurch deutlich reduziert.

DQ-Familienverbünde richtet sich an Sparkassen, die ihre Kundensegmentierung optimieren und sich so vertrieblich stärker aufstellen wollen. Da sich Familienkonstellationen ständig ändern, entsprechen die in den Datenbanken hinterlegten Familienverbünde häufig nicht der Wirklichkeit. emagixx bietet hier eine innovative Methode zum automatischen Verbundaufbau auf Grundlage bereits vorhandener Informationen.

Erfahren Sie mehr auf dem FI-Forum. Sie finden uns auf Stand P41! www.fi-forum.de

 

 

 

 

 

Die neueste Version beinhaltet Prüfregeln, die Sparkassen darin unterstützen, ihren Verpflichtungen bzgl. DSGVO und AnaCredit nachzukommen und Datenqualitätsprobleme, die mit Onlinebanking verbunden sind, zu beseitigen.

Ab sofort steht eine neue Version der bei über 70 Sparkassen im Einsatz befindlichen Prüfsoftware enfoxx von emagixx zur Verfügung. Der kontinuierliche Ausbau von enfoxx umfasst sowohl die Software als auch die inkludierten Prüfregeln. Letztere werden den gesetzlichen und organisatorischen Anforderungen entsprechend regelmäßig angepasst bzw. ergänzt und in Pilotsparkassen auf ihre Praxistauglichkeit hin getestet. Dieses Vorgehen gewährleistet, dass die halbjährlich zu den Releases ausgelieferten Prüfregeln die neuesten Anforderungen abdecken und sofort einsetzbar sind.

Das jetzt erhältliche enfoxx Release 3.15 beinhaltet über 100 neue Prüfregeln, die insbesondere neue Anforderungen der DSGVO, AnaCredit und Onlinebanking berücksichtigen. Insgesamt umfasst das Angebot von emagixx für Sparkassen nun über 2.000 fachlich fundierte Prüfregeln – aufgeteilt in 22 thematisch strukturierte Regelwerke. Sowohl quantitativ als auch qualitativ hebt sich enfoxx damit deutlich von anderen im Sparkassenmarkt zu findenden Lösungen ab.

Bei allen Prüfregeln ist es emagixx wichtig, die zunehmend angespanntere Ressourcenlage in Sparkassen zu berücksichtigen und – wenn möglich – eine maschinelle Bereinigung der gefundenen Datenqualitätsmängel anzubieten. So wird mit der neuen enfoxx Version das Thema AnaCredit dahingehend unterstützt, dass die Legitimationsdaten von deutschen juristischen Personen untersucht und anschließend maschinell normiert werden. Außerdem wird den im operativen System der Sparkasse vorhandenen juristischen Personen automatisch eine LEI-Nummer der Global Entitiy Identifier Foundation zugeordnet.

Mit der neuen enfoxx Version 3.15 sind Sparkassen somit auch bezüglich der aktuellen Datenqualitätsanforderungen gut gerüstet.